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Yamaha Arius-Serie – Digitalpianos für Einsteiger und Fortgeschrittene

  • Mit den YDP-Instrumenten positioniert Yamaha hochwertige Digitalpianos in der Einsteigerklasse.
  • In Klangqualität,  Dynamik und Artikulation überzeugende Klavierklänge in diesem Preissegment: Mit dem CFX Piano-Sampling profitieren die Arius-Modelle von Yamahas Clavinova-Technik.
  • Die Möglichkeiten der Handhabung sind etwas eingeschränkt, in Verbindung mit der Piano-App Smart Pianist deutlich mehr Komfort.
Yamaha Arius-Serie - preiswerte Digitalpianos für Einsteiger
(Bildquelle: Yamaha)

Hochwertige Digitalpianos in der Einsteigerklasse: Vier neue Homepiano-Modelle sollen an den Erfolg der Yamaha Arius-Serie anknüpfen. Mit den kleinen Digitalpianos YDP-144 und -164 sowie S34 und S54 sollte das gelingen, denn in den wichtigen Faktoren Klang, Tastatur und Verarbeitung setzt Yamaha Maßstäbe im Preisbereich zwischen ca. 700 und 1000 Euro.

Die Modelle YDP-144 und YDP-164 sind als klassische Digitalpianos im Konsolen-Design ausgeführt, während das YDP-S54 aufgrund des sehr kompakten Designs moderner und schlanker wirkt. Mit diesem Design brachte Yamaha bereits im letzten Jahr das YDP-S34 heraus, welches sich insofern als Vorbote der Arius-Serie in die aktuellen Modelle einreiht.

Erhältlich sind die Instrumente der Yamaha Arius-Serie in den Ausführungen schwarz, weiß und Palisander (Rosenholz).  Nur das YDP-164 gibt es außerdem im Weißesche-Finish.

Analog zur Vorserie fließen auch bei der neuen Yamaha Arius-Serie technische Details der aktuellen Clavinova-Serie ein, wobei alle Nachfolge-Modelle vom detailreichen Piano-Sampling des Yamaha CFX Konzertflügels profitieren. Aber auch bei der Tastatur gibt es große Neuerungen, die den Mitbewerbern einiges Kopfzerbrechen bereiten dürften.

Yamaha Arius-Serie YDP-S54 - kompaktes modernes Design (Bildquelle: Yamaha)
Das Yamaha YDP-S54 gefällt aufgrund seiner kompakten Bauweise und des modernen Designs. Praktisch: Der Tastaturdeckel wird als Notenablage genutzt. (Bildquelle: Yamaha)

Yamaha Arius-Serie: Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Außer den Farbausführungen gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Modellklassen, welche sich in Tastatur, Klang, Gewicht und nicht zuletzt im Preis bemerkbar machen. In ihrer technischen Ausstattung korrespondieren gewissermaßen die Arius-Modelle YDP-164 und YDP-S54 sowie YDP-144 und YDP-S34.

Allen Instrumenten gemeinsam ist eine kompakte Bauweise: Die kleinen Digitalpianos brauchen nicht viel Platz, wobei die S-Modelle sogar ohne den Konsolen-Aufbau der Tastatur auskommen. Die passen auch dort, wo eigentlich kein Platz für ein normales Digitalpiano vorhanden ist. Und bei geschlossenem Tastaturdeckel könnte man die Oberfläche sogar als kleinen Schreibtisch nutzen. In geöffnetem Zustand dient der Faltdeckel – sehr praktisch – als Notenhalter.

Die Tastaturen sind in dieser Klasse der Einsteiger-Homepianos kaum zu übertreffen.

Die Modelle YDP-144 und YDP-164 sind mit einer Tastaturabdeckung ausgestattet, die aus dem Gehäuseinneren über die Klaviatur gezogen wird. Selbstverständlich findet man bei allen Modellen ein Dreifach-Pedal vor. Die Pedale haben die klassischen Funktionen Soft, Sostenuto und Sustain, letzteres ist selbst bei den kleineren Arius-Modellen Halbpedal-fähig. Ansonsten gehören zur Standard-Ausstattung bei allen Arius-Modellen ein USB-to-Host- und zwei Kopfhörer-Anschlüsse.

Yamaha Arius YDP-164 - Ebony/Ivory-Tastatur (Bildquelle: Yamaha)
Eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell YDP-163 ist die GH3-Tastatur mit synthetischen Decklagen für weiße und schwarze Tasten. (Bildquelle: Yamaha)

Yamaha Arius-Serie mit verbesserter Tastatur

Die „Graded Hammer 3“-Tastatur (GH3) macht die beiden Topmodelle YDP-164 und YDP-S54 zu Highlights in der Preisklasse um 1.000 Euro. Mit synthetischen Elfenbein- und Ebenholz-Decklagen spürt man den Unterschied zum Vorgängermodell sofort. Die angerauten Oberflächen von weißen und schwarzen Tasten vermitteln ein komfortables und sicheres Spielgefühl.

Die graduiert gewichtete Hammermechanik sorgt außerdem für ein ausgewogenes Gegengewicht der Tasten. Bei den beiden kleineren Modellen fühlt sich die Tasten nicht ganz so edel an, aber mit der Graded Hammer Standard bietet das YDP-144 dennoch ein ausgewogenes Spielgefühl. Überhaupt sind die Tastaturen in dieser Klasse der Einsteiger-Homepianos kaum zu übertreffen.

Die GH3-Tastatur von YDP-164 und YDP-S54 ist mit einem 3-fach-Sensor-System ausgestattet. Die GHS der beiden kleineren Modelle YDP-144  und YDP-S34 kennt man von vielen anderen Yamaha-Instrumenten (z.B. P-45, MX88, MODX8). Hier ist ein 2-fach-Sensor verbaut. Den Unterschied zwischen 2- und 3-fach-Sensor werden Anfänger kaum spüren: Beide Tastaturen übertragen die Anschlagdynamik sauber und exakt. Ein 3fach-Sensor bringt Vorteile hinsichtlich einer wichtigen pianistischen Ausdrucksmöglichkeit: Das Auslösen von Tönen aus dem Tastenweg heraus, wichtig für Repetition und Pianissimo.

Yamaha Arius-Serie mit Anschlüssen für zwei Kopfhörer
(Bildquelle: Yamaha)

Yamaha CFX Flügel-Sound inklusive

Alle Modelle der Yamaha Arius-Serie sind 192-fach polyphon ausgelegt. Genug Stimmen also, um auch anspruchsvolle Klavierstücke auf den Instrumenten zu spielen. Für den guten Klang sorgt der Piano-Sound des Yamaha CFX Konzertflügels, mit welchem die Arius-Modelle von der aktuellen Clavinova-Serie profitieren. Man darf vermuten, dass das CFX Piano für die Arius-Serie ein wenig eingekocht wurde, aber es überzeugt hier absolut als brillanter und voller Klavierklang.

Zwischen den Modellklassen gibt es zwei kleine, aber nicht unwesentliche Unterschiede: YDP-164 und S54 haben mit Key-Off-Effekt, Smooth-Release, Damper Resonance und Sympathetic Resonance den größeren Simulationsumfang. Das kleinere Modell YDP-144 verzichtet lediglich auf die Smooth Release-Technik.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen besitzt die aktuelle Yamaha Arius-Serie einen Klavierklang mit deutlich höherer Auflösung in der Klangdynamik und mehr Details. Man hört diese Unterschiede vor allem in der dynamischen Umsetzung. Die neuen Arius-Modelle klingen eindeutig besser und bieten feinere Ausdrucksmöglichkeiten.

Optimierte Klangwiedergabe

Generell sollte man bei Digitalpianos kleinerer Baugröße keine Klangwunder erwarten. Dennoch: Selbst die kleineren Arius-Modelle klingen über die eingebauten Lautsprecher beachtlich, wenngleich man mehr Klangvolumen selbstredend bei den größeren Arius-Modellen erwarten darf. 

Selbst hier wirkt der wahrgenommene Klang voluminöser als es die kompakte Baugröße der Arius-Pianos vermuten lassen würde. Zurückführen lässt sich das Klangverhalten auf die IAC-Funktion: Intelligent Audio Control ist eine adaptive Klangkontrolle, die je nach Lautstärke den Sound entsprechend anpasst.

Über gute Kopfhörer gespielt klingt der Piano-Sound groß und breit, was durch die Stereo-Optimierung der Yamaha-Pianos unterstützt wird. Auf elektronischem Weg wird damit der räumliche Höreindruck von Lautsprecher-Boxen simuliert.

Bedienung, bitte!

Anhand der minimal bestückten Bedienfelder lässt sich unschwer erkennen, dass hier nicht mehr als der nötige Komfort geboten wird. Wir schauen noch mal auf das Preisschild und wollen auch gar nicht nörgeln, zumal Yamaha in diesem Punkt eine echte Option in petto hat.

Sei’s drum: Die wichtigsten Funktionen wie z.B. das Anwählen der Sounds lassen sich über die Taster links neben der Tastatur bedienen. Ansonsten wird als Bedienelement die Tastatur genutzt, was aber ohne Bedienungsanleitung kaum zu bewerkstelligen ist. In dieser Preisklasse ist das zwar üblich, dennoch nicht top.

Yamaha Arius-Serie und Smart Pianist App

Smart Pianist von Yamaha ist ein Highlight unter den derzeitigen Piano-Apps und im Zusammenhang mit den Arius-Modellen ein echter Mehrwert. Den Tablet schließt man ganz einfach über USB an das Arius-Piano an und genießt eine komfortable Bedienung des Instruments: Klänge anwählen, Effekte, Layer- und Split-Kombinationen sowie Lautstärken einstellen – alles super einfach und intuitiv. Aber Smart Pianist kann noch viel mehr, wie z.B. Songs aus der Musik-Mediathek wiedergeben, Notationen oder Leadsheets darstellen.

Mehr über Yamaha Smart Pianist erfahren.

Optimale App-Integration

Die Kombination mit der Smart-Pianist-App stellt einen echten Mehrwert dar. In diesem Zusammenhang muss man unbedingt auch die USB-Integration erwähnen, die verglichen mit selbst deutlich teureren Digitalpianos top ist und den derzeit modernsten Stand der Technik darstellt: Angeschlossene Mobilgeräte werden komplett mit MIDI und Audio integriert.

Zum Anschluss reicht also ganz einfach ein USB-Kabel. Das gilt übrigens nicht nur für die Verbindung mit Smart Pianist, sondern generell auch für die Verbindung mit einem Musik-Computer. Die Yamaha Homepianos werden hier zum Masterkeyboard und übertragen auf Wunsch auch ihr Audio-Signal über USB in einen Audio-Sequenzer wie Steinberg Cubase oder GarageBand.

Yamaha Arius-Serie mit Smart Pianist App
Die Piano-App Smart Pianist vereinfacht die Handhabung der Yamaha Arius-Serie und bietet erweiterte Funktionen zum Klavierlernen und Üben.

Die Modelle der Yamaha Arius-Serie im Überblick

Alle Arius-Modelle bieten gute Spieleigenschaften und tolle Sounds bei einem extrem guten Preis/Leistungsverhältnis; bezogen auf die Preisklassen versteht sich. Wer mehr will, wird bei den in Preis und Leistung darüber angesiedelten Yamaha Clavinova-CLP-600-Serie fündig. Hier die aktuellen Arius-Modelle im Überblick.

1
Yamaha Arius YDP-144
Einsteiger-Piano für ca. 750,- Euro. Grand Hammer Standard-Tastatur, CFX Piano-Sampling. Hier den Testbericht zum Yamaha YDP-144 lesen.
YDP-144
2
Yamaha Arius YDP-S34
Das Pendant zum YDP-144 ist im Design noch kompakter und wird zum gleichen Preis angeboten.
YDP-S34
3
Yamaha Arius YDP-164
Digitalpiano für Einsteiger und Fortgeschrittene. In dieser Preisklasse sind die Klang- und Spieleigenschaften Highlights. Hier den Testbericht zum Yamaha YDP-164 lesen.
YDP-164
4
Yamaha Arius YDP-S54
Das kompakte Pendant zum Arius YDP-164 ist bis auf Design und Gehäuse identisch.
YDP-S54

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