Yamaha E-Piano kaufen: Die besten Digitalpiano-Modelle

  • Wer sich für ein Yamaha E-Piano entscheidet, bekommt viel Leistung für sein Geld – egal, ob Homepiano oder Stagepiano.
  • Yamaha Digitalpianos gibt es für jeden Geldbeutel, angefangen beim Anfänger-„Piaggero“ bis zum luxuriösen AvantGrand Digital-Flügel.
  • Sehr beliebt bei Einsteigern und Fortgeschrittenen sind Yamahas Homepiano-Serien Arius und Clavinova sowie die Portable Pianos der P-Serie.
Yamaha E-Piano kaufen: Digitalpiano für die ganze Familie (Bildquelle: Yamaha)
(Bildquelle: Yamaha)

Wer ein Yamaha E-Piano kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Nicht nur in unterschiedlichen Preisklassen bietet Yamaha E-Piano-Modelle mit sehr guten Leistungsmerkmalen an, sondern auch in ganz unterschiedlichen Digitalpiano-Kategorien – egal, ob Homepiano, Portable Piano, Piano-Keyboard oder Stagepiano.

Wer sich für ein Yamaha E-Piano entscheidet, bekommt viel Leistung für sein Geld. Das trifft für alle Preisklassen zu, in denen Yamaha mit verschiedenen Digitalpiano-Modellen vertreten ist. Und es ist kein Geheimnis: Yamaha ist auf diesem Gebiet Marktführer.

Aber welches ist das beste Yamaha E-Piano für Anfänger*innen oder Fortgeschrittene? Aus den verschiedenen Kategorien haben wir in dieser Übersicht die besten Yamaha E-Pianos im Test und vergleichen die unterschiedlichen Spezifikationen, sodass du schnell das für dich am besten passende Instrument finden kannst. Die Übergänge sind teils fließend, aber um es für dich einfacher zu machen, unterteilen wir die Übersicht nach den Kategorien Beginner, Advanced & Pro.

Yamaha E-Piano kaufen - hochwertige Tastatur inklusive (Bildquelle: Yamaha)
Yamaha E-Piano kaufen - hochwertige Tastatur inklusive (Bildquelle: Yamaha)

Yamaha E-Piano für Beginner

Wer ein Digitalpiano zum Anfangen sucht, kann bei Yamaha zwischen gleich drei verschiedenen Formaten wählen: Piano-Keyboard, Portable Piano und Homepiano. Dabei liegen diese Instrumente in schon sehr unterschiedlichen Preisregionen. Wer den Einstieg mit einem möglichst geringem Budget machen möchte, liegt beim transportablen Digitalpiano richtig. Zudem sind diese Instrumente leicht, kompakt und einfach zu transportieren. Allerdings muss man hier u.U. optional Zubehör mit einplanen, was die günstigen Preise etwas relativiert.

Yamaha Piaggero NP-32

Das Yamaha NP-32 ist ein guter Tipp für alle, die bei Null anfangen und die Kosten für ein E-Piano erst einmal möglichst niedrig ansetzen möchten. Die Piaggero-Modelle sind außerdem Platz sparend – praktisch also für alle, die eigentlich keinen Platz für ein großes Yamaha E-Piano haben: Das NP-32 ist bei 76er Tastenumfang schmaler als ein großes Digitalpiano und es ist mit knapp 6kg Gewicht sehr leicht.

Auch wenn es sich hier „nur“ um eine semi-gewichtete Tastatur ohne Hammermechanik handelt, kann die Klaviatur für Anfänger*innen zumindest insofern das Gefühl einer Piano-Klaviatur vermitteln, dass die Tastaturzonen etwas unterschiedlich gewichtet sind. Graded Soft Touch nennt Yamaha diese Technik, welche die unterschiedliche Tastengewichtung der Tonbereiche eines akustischen Klaviers nachempfinden lässt.

Freilich sollte man bei der kompakten Baugröße des Gehäuses keine hohen Erwartungen an die eingebauten Lautsprecher stellen, aber immerhin gibt es welche, um im Familienkreis seine neusten pianistischen Fähigkeiten zu zeigen. Und alle Achtung: Der eingebaute Klavierklang kann sich auf jeden Fall hören lassen. Selbstverständlich kann das Piaggero NP-32 über einen Kopfhörer gespielt werden. 

Fazit: Der günstigste Einstieg in die Yamaha E-Piano-Welt

Noch günstiger wäre freilich das Yamaha Piaggero NP-12, das aber mit 61 Tasten eher ein Piano-Keyboard ist. Mit der 76er „Graded Soft Touch“-Tastatur vermittelt das Piaggero NP-32 dann schon deutlich mehr Piano-Feeling, wenngleich es auf eine Hammermechanik verzichtet. So etwas gibt es im Einsteiger-Bereich mit dem kleinsten Modell P-45.

Das wohl erfolgreichste Yamaha E-Piano: Yamaha P-45 - ideal für Anfänger*innen

Yamaha P-45 – optimal für Anfänger*innen

Das P-45 ist das wohl erfolgreichste Yamaha E-Piano überhaupt geworden, was sich auf das unschlagbare Preis/Leistungsverhältnis zurückführen lässt. Trotz des günstigen Preises bekommt man die wichtigsten Merkmale, auf die man als Anfänger*in großen Wert legen sollte: Eine 88er Hammermechanik-Tastatur und ein schöner, ausdrucksstarker Klavierklang.

Das Yamaha P-45 verzichtet auf großen Funktionsumfang, und ein üppiges Lautsprecher-System ließe sich bei der kompakten Bauweise kaum in das Gehäuse integrieren. Man darf also in Sachen Lautsprecherklang nicht zu viel erwarten. Über Kopfhörer gespielt bekommt man dennoch den Klang eines großen Konzertflügels.

Auch dem Yamaha P-45 liegt übrigens nur ein einfacher Fußschalter bei, sodass ein Sustain-Pedal als Zubehör extra gekauft werden muss. Yamaha empfiehlt das Halbpedal-fähige FC3A, es gibt aber auch kostengünstigere Varianten.

Fazit: Megaseller – das P-45 ist das wohl am meisten verkaufte Einsteiger-E-Piano überhaupt. Klein, kompakt und daher überall dort zu empfehlen, wo nur wenig Platz für ein größeres Yamaha E-Piano ist: Das Yamaha P-45 ist dabei recht leicht und robust gebaut, sodass man es auch problemlos mal im Schrank verstauen kann, sollte mal der Platz knapp werden.

Hier den Testbericht zum Yamaha P-45 lesen.

 

>>>Weitere Infos findest du auf PIANOO.de in den Artikeln Digitalpiano unter 500 Euro sowie E-Piano-Test.

Yamaha P-45 im Videotest

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Tipp: Auf Bundle-Angebote achten

Egal, um welchen E-Piano-Typ es sich handelt – Anfänger*innen empfehlen wir, beim Kauf auf Bundle-Angebote der Online-Händler zu schauen. Bundles oder „Sets“ werden mit Preisvorteil inklusive Zubehör angeboten: So hat man alles, was man für den Anfang braucht. Es gibt verschiedene Varianten, die z.B. Stativ und Kopfhörer beinhalten oder umfangreicher: Stativ, Kopfhörer und Klavierbank. 

Bei Einsteiger-Modellen lohnt es sich außerdem, einen Blick auf den Lieferumfang zu werfen. Beim NP-32 oder auch P-45 legt Yamaha (wie bei dieser Preisklasse üblich) nur einen Fußschalter bei. Das funktioniert zwar auch, aber zum Klavierspielen gehört ein vernünftiges Sustain-Pedal dazu.

Yamaha Arius – Homepianos für Einsteiger & Fortgeschrittene

Wie schon gesagt sind die Übergänge fließend. Die vier Modelle der Arius-Serie ermöglichen zunächst einmal den günstigen Einstieg in die Welt der Yamaha Homepianos. Mit CFX-Sampling für den akustischen Klavierklang stellen sie den Übergang zur Clavinova-Serie dar, wobei die GH3-Tastatur (Graded Hammer) mit synthetischen Ivory/Ebony-Decklagen bei YDP-165 und S55 ohne Frage auch Fortgeschrittene begeistern können.

Einerseits sind die Arius E-Pianos in verschiedenen Gehäuse-Ausfertigungen in Schwarz, Weiß, Rosenholz etc. verfügbar. Darüber hinaus aber hat man die Wahl zwischen dem klassischen Homepiano- und dem Slimline-Design. Letzteres betrifft die beiden „ YDP-S“-Modelle, die mit ihrem modernen Design als Platz sparende E-Pianos konzipiert sind, aber auch praktische Vorteile mitbringen: Der Klavierdeckel dient gleichzeitig auch als Notenhalter.

Wichtig aber der Unterschied in Ausstattung und Preis. Solide E-Pianos für Anfänger*innen sind die beiden Modelle YDP-145 und dessen technisch identische SlimLine-Variante YDP-S35. In Klavierklang, insbesondere aber bei der Tastatur aufgewertet sind die beiden Arius-Modelle YDP-165 und YDP-S55 auch für Fortgeschrittene ein preiswerter Tipp.

>>>Die Yamaha Arius-Serie im Überblick.

Die Advanced-Klasse – Yamaha E-Pianos für Fortgeschrittene

Die Clavinova-Serie ist seit vielen Jahren wohl der Inbegriff des Homepianos. Gleichwohl darf man hier gehobene Qualität in Klang, Verarbeitung und Bedienkomfort erwarten. Den Unterschied zu den Einsteiger-Modellen vermitteln diese Instrumente aber in Spielgefühl und Klavierklang. Aber auch bei den Stagepianos gibt es in dieser Klasse eine gute Auswahl.

Yamaha E-Piano - Klavierkultur digital (Bildquelle: Yamaha)
Yamaha E-Piano - Klavierkultur digital (Bildquelle: Yamaha)

Clavinova CLP-Serie

Die größte Modellvielfalt bietet Yamaha bei der Clavinova-Serie – der Einstieg ist hier bei knapp 1.600 Euro möglich mit dem kleinsten Clavinova-Modell CLP-725. Das teuerste Modell im Upright-Design ist das Clavinova CLP-785, das in seiner Preisklasse mit Kawai CA99 und Casio GP-510 starke Konkurrenz hat.

Die gesamte Clavinova-Serie kann drei herausragende Eigenschaften für sich verbuchen. Neben eine modernen Ausstattung mit Funktionen (siehe auch USB-Audio/MIDI) sind es die komfortable Spielbarkeit und nicht zuletzt zwei ausdrucksstarke Klavierklänge. Als berühmte Konzertflügel stehen hier der Yamaha CFX und Bösendorfer im Vordergrund. Aber auch Upright-Pianos und Vintage-E-Pianos findet man unter den Sounds. Gute Klangqualität ist auch bei den typischen Zusatzkklängen angesagt wie Strings, Bässe usw., die man sehr gut in Kombination der Split- und Layer-Funktionen einsetzen kann.

Die Clavinova-Serie beinhaltet außerdem zwei Digital-Flügel – die – technisch vergleichbar mit den traditionellen Clavinova-Modellen – in Design und Verarbeitung einen Hauch von Luxus vermitteln. Der Clavinova CLP-765 GP ist dabei in Tastatur und Sound-Ausstattung identisch mit dem CLP-735, während das Top-Modell CLP-795 GP bzgl. der inneren Werte mit dem CLP-785 gleichzieht.

Fazit: Ein Vorteil der Clavinova-Serie ist die Klangerzeugung, die in allen Modellen im Prinzip die gleiche Leistung und den gleichen Detailreichtum bei Yamaha CFX und Bösendorfer bietet.

>>>Die Yamaha Clavinova-Serie im Überblick.

Yamaha P-125 – Portable Piano

Ähnlich wie das P-45 konzentriert sich auch beim Yamaha P-125 die reduzierte Ausstattung auf die wesentliche Elemente eines Digitalpianos. Der Preisunterschied beider P-Modelle ist auch überschaubar, womit das Yamaha P-125 ein guter Tipp für Einsteiger ist, die bei den Klängen etwas mehr Ausdruckskraft und Qualität wünschen. Die Gehäuse von P-45 und P-125 sind auf den ersten Blick vielleicht ähnlich, dennoch hat das P-125 einiges mehr zu bieten.

Der Klavierklang ist beim größeren Yamaha Portable Piano schon auch anders dimensioniert. Das spürt man im Ausklang sowie auch bei der Brillanz und Dynamik des Klanges. Außerdem gibt es hier Details wie Saitenresonanzen, die sich im Zusammenspiel subtil bemerkbar machen. Außerdem gibt es beim P-125 eine größere Klangauswahl, während aber die Tastatur wiederum identisch ist mit dem kleineren Modell P-45.

Ein wichtiger Punkt betrifft die äußere Erscheinung. Denn optional wird für das P-125 ein passendes Stativ mit einer als Lyra ausgearbeiteten Pedalerie angeboten. Damit sieht das Portable Piano fast schon aus wie ein Homepiano. Für das P-45 wird diese Option nicht angeboten – wohl aber für die verkleinerte version P-121, das mit 73 Tasten sehr kompakt, ansonsten aber identisch ist mit dem P-125.

Fazit: Das Yamaha P-125 ist ein Tipp für alle Anfänger*innen, die bei Klavierklang und Ausdrucksmöglichkeiten mehr wünschen. Nicht zuletzt macht es aber mit passendem Stativ und Pedal-Lyra den wichtigen Unterschied zum kleineren P-45.

Hier den Testbericht zum Yamaha P-125 lesen.

Yamaha P-515 – Portable Piano deluxe

Dieses Digitalpiano der P-Serie gehört mit gutem Grund zu dem Topsellern. Denn es vereint Features der Clavinova-Serie mit der kompakten Bauweise der P-Serie. Es ist ganz klassisch als Portable Piano erhältlich, kann aber auch optional mit Stativ und Pedal-Lyra erweitert werden. Das macht das Yamaha P-515 zum Tipp für alle, die ein stylisch-modernes Homepiano möchten.

Auch in Klang und Tastatur spielt dieses flexible Yamaha E-Piano in der Advanced-Klasse. Die Sounds der Konzertflügel Yamaha CFX und Bösendorfer haben Ausdruck und Dynamik und decken mit zahlreichen Varianten die verschiedensten Genres klassischer und moderner Klaviermusik perfekt ab. Zusätzliche Sounds wie E-Pianos, Strings, Pads etc. bringen mit Split- und Layer-Funktion viel Flexibilität in die Klanggestaltung, welche dank Display-Bedienung oder (noch besser) mithilfe der Smart Pianist-App auch gut zu handhaben ist.

Fazit: Der Preisunterschied zum mittleren Modell P-125 ist schon deutlich und macht klar, dass das P-515 in einer anderen Liga spielt. Den Unterschied spürt man sofort, wenn man die „Natural Wood X“-Tastatur anspielt. In den weißen Tasten verbaute Holzelemente sowie synthetische Ebony/Ivory-Decklagen sorgen für ein hochwertiges Spielgefühl, das den Clavinova-Modellen ebenbürtig ist. Hier bekommt man tolle Verarbeitung und tolle Piano-Sounds.

Hier den Testbericht zum P-515 lesen.

Die „Pro“-Klasse – Digitalpianos für höchste Ansprüche

In dieser Klasse findet man nicht nur Stagepianos für den professionellen Einsatz auf Konzert-Tour sowie im Recording-Studio. Auch bei den Homepianos definiert Yamaha hier die Oberklasse der Hybrid Digitalpianos.

A class of its own: Yamaha AvantGrand

Diese Yamaha E-Piano-Serie ist eindeutig in der Oberklasse angesiedelt, und die AvantGrand-Modelle definieren die Kategorie Hybrid Digitalpiano wie kaum andere Digitalpianos. Sie sind insofern ein Mix aus Digitalpiano mit Elementen des akustischen Klaviers. Die Klangerzeugung der AvantGrand-Instrumente ist selbstverständlich digital, aber vor allem die Echtholztastatur und Hammermechanik stammen aus dem akustischen Klavierbau von Yamaha.

Der Einstieg in die AvantGrand-Klasse beginnt bei ca. 5.000 Euro mit dem Upright-Modell Yamaha NU-1X. Hier zeigt sich auf den ersten Blick schon die langjährige Erfahrung des traditionellen Klavierherstellers, denn das NU-1X ist optisch von einem akustischen Klavier kaum mehr zu unterscheiden.

Einen anderen Weg gehen die nächsten AvantGrand-Modelle, welche als Digital-Flügel konzipiert sind. Modernes Design trifft traditionellen Klavier- und Flügelbau mit absolut hochwertiger Hochglanz-Lackierung. Drinnen findet man eine Echtholztastatur mit einer Spezialmechanik, die einem akustischen Flügel nachempfunden ist.

Das Spielgefühl und Klangerleben über die dreidimensionale Audio-Engine dieser Avant Grand Modelle ist luxuriös – wie ihre Preise: Der Spaß beginnt hier bei ca. 7.600 Euro mit dem kleinsten Digital-Flügel N1-X. Das N2 bildet zum Preis von ca. 12.500 Euro das Mittelfeld. An der Spitze steht das Yamaha N3-X mit mehr als 20.000 Euro.

Die Yamaha CP-Serie

Wer ein Yamaha E-Piano für den Live-Einsatz kaufen möchte, sollte sich unbedingt auch die für diesen Zweck konzipierten CP-Modelle anschauen. Typische Homepiano-Features wie Metronom, Recorder oder Piano-App findet man hier nicht – dafür viele Bedienelemente, die den direkten Zugriff auf alle wichtigen Funktionen erlauben. Sounds anwählen und dann intuitiv Einstellungen am Klangverhalten und Effekten vornehmen zu können, das ist die Stärke der robust gefertigten Stagepianos, welche in den Modell-Varianten CP88 und CP73 angeboten werden. 

Identisch in den Basis-Merkmalen wie Klangerzeugung und Bedienelemente unterscheiden sich hier vor allem die Tastaturen von CP88 und CP73 – allerdings nicht allein in der Anzahl der Tasten. Das größere Modell ist mit einer hochwertigen 88er Hybrid-Holztastatur in diesem Vergleich ganz klar die Edel-Variante. Das CP73 punktet hingegen mit kompakterer Bauweise.

Die Stagepianos der CP-Serie überzeugen mit exzellenten Sounds, die weit mehr abdecken als „nur“ Piano-Sounds. Mit CP88 oder CP73 kann man einen kompletten Gig bestreiten, entsprechend hochwertig fallen hier die zusätzlichen Sounds aus wie z.B. Pads und Synth-Sounds. Bei den Piano-Sounds kommen akustischen Piano-Sounds nicht zu kurz, allerdings ist ihr Detailreichtum nicht vergleichbar mit den Digitalpianos der Clavinova-Modelle. Die Klänge von CP88 und CP73 sind ganz klar auf den Live-Einsatz zugeschnitten: Durchsetzungsfähig, kraftvoll und brillant haben diese Sounds Charakter und Punch.

Ebenso darf man sich hier über sehr gute Vintage E-Pianos und Vintage Keyboards freuen. Rhodes, Wurlitzer, Clavinet sind hier in vielen Varianten vertreten sowie der King der Vintage Stagepianos: Yamahas Elektro-Flügel CP70/80 aus den 70er-Jahren.

>>>Hier den Testbericht zu Yamaha CP88 und CP73 lesen.

Yamaha CP88 Controller (Bildquelle: Yamaha)

Das kleinste Stagepiano der Welt: Reface CP

Ein Tipp für alle, die auf größte Mobilität setzen möchten: Das Yamaha Reface CP mag auf den ersten Blick vielleicht ausschauen wie ein Toy Piano. Man sollte dieses Piano mit Mini-Tastatur allerdings nicht unterschätzen. Denn es liefert professionelle Sounds und Effekte im Mini-Design. Die verkleinerten Tasten sind wirklich robust und machen in Qualität und Spielgefühl einen deutlichen Unterschied zu allem, was man sonst so an Miniatur-Tasten angeboten bekommt.

>>>Hier den Testbericht zum Yamaha Reface CP lesen.

Auf Mini-Tasten kann man nicht spielen? Und ob das geht...

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YC-Serie – Stagekeyboards mit Drawbar-Organ

Wer noch flexiblere Möglichkeiten für den Live-Einsatz haben möchte, ist bei den drei YC-Modellen an der richtigen Adresse: Yamaha YC88, YC73 und YC61 sind den CP-Modellen recht ähnlich, aber zusätzlich mit einer Zugriegel-Orgel-Sektion ausgestattet. Wie die meisten Sounds der YC-Keyboards hat auch die Orgel-Sektion ganz klar eine Vintage-Ausrichtung. Mal smooth-jazzig, funky-perkussiv, aber auch rockig-fauchende Hammond-Sounds lassen sich dank Drive- und Rotary-Effekten aus den Drawbars „ziehen“.

Bei der Auswahl an zusätzlichen Sounds übertreffen die YC-Modelle sogar die Stagepianos, außerdem ist jede Klangsektion doppelt vorhanden und erlaubt komplexe Layer/Split-Konfigurationen. Ebenso hat man bei den Tastaturen eine größere Auswahl. Dabei sind die Modelle YC88 und YC73 ganz wie die CP-Serie, während das YC61 mit seiner Waterfall-Tastatur für Organisten die richtige Wahl ist.

>>>Hier den Testbericht zu Yamaha YC88, YC73 und YC61 lesen.

Yamaha YC88 - Stagekeyboard (Bildquelle: Yamaha)
Yamaha YC88 (Bildquelle: Yamaha)

FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema Yamaha E-Piano

Yamaha E-Pianos sind zum Teil sehr unterschiedlich ausgestattet, bieten aber selbst bei den kleineren Modellen eine Menge Features, die sehr hilfreich sein können – egal, ob beim Klavierunterricht bei Software-gestützem e-Learning. Hier die wichtigsten Facts zusammengetragen, weitere Antworten findest du auch in unserem Youtube-Channel und den zahlreichen Video-Tests von Yamaha E-Pianos.

Wie viel kostet ein Yamaha E-Piano?

Die an ein neues Digitalpiano gestellten Erwartungen können sehr unterschiedlich sein: Soll es erst mal nur zum Ausprobieren und für absolute Beginner gut genug sein? Oder ist der Wunsch ein Homepiano, das auch daheim im Wohnzimmer als hochwertiges Möbelstück Klavierkultur vermitteln kann? 

Yamaha bedient all diese unterschiedlichen Ansprüche perfekt – alles für seinen Preis selbstverständlich. Aber man darf von jedem Instrument erwarten, dass es immer hinsichtlich seiner Preisklasse top verarbeitet ist und gute bis sehr gute Klang- und Spieleigenschaften bietet.

Selbst der günstigste Einstieg in die Yamaha Digitalpiano-Welt mit einem Piaggero NP-32 für sogar unter 300 Euro bringt Klavierspaß ins Haus. Allerdings bekommt von für diesen Niedrigpreis keine Hammermechanik-Tastatur, die gerade auch für Klavieranfänger*innen essentiell ist. Insofern liegen alle, die Klavier lernen möchten, beim nächst größeren Modell P-45 richtig. In der P-Serie ist dann noch das P-125 für deutlich unterhalb von 1000 Euro zu haben, während das Yamaha P-515 dann ganz klar höheren Ansprüchen gerecht wird – sowohl in der Ausstattung als auch vom Preis.

Yamaha Homepiano oder Stagepiano?

Ein Homepiano von Yamaha bekommt man ebenfalls bereits unter der 1000-Euro-Grenze. Die vier Modelle der Arius-Reihe sind dabei für Einsteiger, aber durchaus auch für Fortgeschrittene geeignet. Den Anfang macht hier als kleinstes Modell der Arius-Reihe das YDP-145 bzw. dessen „SlimLine“-Pendant S35. Wer etwas mehr bei Tastatur und Spielgefühl investieren möchte, sollte sich das YDP-165 oder dessen Pendant S-55 anschauen. Dann bildet auch schon das CLP-725 den Übergang zur beliebten Clavinova-Reihe.

Stagepianos von Yamaha sind ohne Zweifel Musiker*innen mit professionellen Ansprüchen gewidmet. Generell sind diese Instrumente in gehobenen Preisklassen angesiedelt und entsprechend hochwertig und robust verarbeitet. Nicht nur die Sounds und Funktionalität sind hier auf einem Top-Level, auch im Handling machen die CP– und YC-Modelle – schon allein optisch – einen riesigen Unterschied zu den ebenfalls transportablen Geräten der P-Serie.

Kann ich ein Yamaha E-Piano an Computer & Mobil-Geräte anschließen?

Selbstverständlich geht das. Das Klavierlernen hat sich in den letzten Jahren sehr geändert. Neben dem traditionellen Face-to-face-Unterricht bietet die digitalisierte Welt heute unterschiedliche Wege, um Klavier zu lernen. E-Learning über Online-Klavierkurse, YouTube-Tutorials sowie virtueller Klavierunterricht über das Internet – nicht zuletzt in Pandemie-Zeiten ein wichtiges Thema. 

Mit einem Yamaha E-Piano ist man auch in dieser Hinsicht bestens gerüstet, denn selbst die kleinsten Modelle lassen sich per USB-to-Host mit dem Computer oder einem Mobilgerät verbinden. Nicht alle Yamaha E-Pianos, aber die meisten lassen sich mit der Piano-App Smart Pianist verbinden, welche die Funktionalität der Instrumente ergänzt und das Arbeiten mit Notation, Player, Recorder und Sound-Einstellungen sehr komfortabel macht. 

Im Zusammenhang mit Computern und Mobilgeräten bieten Yamaha E-Pianos dann noch ein ungemein praktisches Feature: Die vollständige Integration dank USB-Audio/MIDI-Funktion. Nicht alle Yamaha E-Pianos bieten das, daher sollte man hier genauer hinschauen. Denn das Zusammenspiel mit z.B. einer Musik App im iPad oder iPhone ist damit sehr einfach und komfortabel gelöst.

Yamaha Digitalpiano mit iPad und iPhone verbinden
Fast jedes Yamaha E-Piano lässt sich mit der Piano-Remote-App "Smart Pianist" (Android & iOS) verbinden.

Lohnt sich der Kauf eines Vorgängermodells?

Man darf immer davon ausgehen, dass die besten Features und Funktionen in den aktuellen Modellen vorzufinden sind. Dennoch ist eine gewisse Modelltreue festzustellen, was die Neuerungen der Nachfolgemodelle zumindest etwas relativiert. Vor allem im Übergang zur neuen Serie werden Geräte der Vorserie zeitweise oft günstiger angeboten. Gravierende konzeptionelle Unterschiede findet man lediglich beim Wechsel vom CP4 stage auf das neue Stagepiano-Modell CP88.

Hier eine kleine Übersicht der aktuellen und der Vorserien-Modelle:

Arius YDP-144 bzw. S-34 ist Vorgänger des Arius YDP-145 bzw. S35.
Arius YDP-164 bzw. S54 ist Vorgänger des Arius YDP-165 bzw. S55.

Clavinova CLP-635 ist Vorgänger des CLP-735.
Clavinova CLP-645 ist Vorgänger des CLP-745.
Clavinova CLP-675 ist Vorgänger des CLP-775.

Yamaha P-115 ist Vorgänger des P-125.
Yamaha CP4 stage ist Vorgänger des CP88.

 

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